Universität der Künste Berlin

Klasse Prof. Skopec, Visuelle Systeme

Miriam Kadel, Isabel Kronenberger

Der Wert des Zufalls


Auf einem Flohmarktstand verkauften wir 100 »Zufälle« in Kisten. Die Käufer wussten nicht, welche Kiste sie bekommen und was sie darin erwartet. Die »Zufälle« waren dabei höchst unter­schiedlicher Natur: obskure Gegenstände, Handlungsanweisungen, Ausschnitte von Landkarten und vieles mehr. Was ihnen der gekaufte Zufall wert ist, konnten die Käufer im Anschluss selbst bestimmen. Alle wurden dazu aufge­fordert, uns später per E-Mail zu berichten, welche Ereignisse von diesem Zufallskauf angestoßen wurden.

Zufallsgeschichten

Die entstandenen Zufallsgeschichten haben wir in einem offenen Ordnungssystem aus Briefumschlägen zusammengetragen. Auf der Vorder­seite der Umschläge ist jeweils der Zufallsgegenstand abgebildet. Durch das leicht transparente Material des Umschlags scheint die Geschichte, die buchstäblich »hinter dem Gegenstand« liegt. Ein Steckbrief auf der Rückseite des Umschlages gibt Aufschluss über die Daten, die während des »Zufallskaufs« erhoben wurden.