Universität der Künste Berlin

Klasse Prof. Skopec, Visuelle Systeme

Heiner Darm, Martha Plättner, Alissa Verj

Resonanz


Mood ist ein Versuch Emotionen visuell darzustellen. Dafür haben drei verschiedene Personen über einen Zeitraum versucht sich mit ihren Gefühlen auseianderzusetzten und damit, wie man sie intuitiv darstellen würde. Nach intensiver Entwicklung der verschiedenen
Formen und Darstellungsweisen entstand als Endprodukt ein 3O-teiliges Zeichenset und Anordnungssystem mit dem sie ihre Emotionsentwicklung über vier Wochen darstellen.
Wichtig war dabei der Vergleich ihrer emotionalen Entwicklung untereinander. Gleichzeitig wird der Besucher eingeladen, seine Gefühleebenfalls zu visualisieren. Denn, dieses Projekt war von Anfang für alle bestimmt, die mehr über sich und ihre Gefühle erfahren wollen. Eine Auseinandersetzung mit seineneigenen Gefühlen kann jedem weiterhelfen seine Welt anders zu sehen, denn negative Emotionen bleiben grundsätzlich länger in unseren Erinnerungen hängen, als positive.

Das 30-teilige Zeichenset besteht aus 12 positiven, 12 negativen und
6 neutralen Emotionen. Die Farbgebung orientiert sich ebenfalls an den Zeichen. Da man Emotionen nicht immer gleich stark empfindet, wurde mit den Zeichen ein System entwickelt die Intensitäten von ihnen darzustellen. Sie funktioniert wie folgt:
Die Intensität wird durch die Ringe hinter dem Zeichen definiert. Je höher die Intensität, desto mehr Ringe besitzt ein Zeichen. Die Stärke verläuft dabei in einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn die höchste Intensität ist.
Zu beachten ist als zweiter Faktor der Zeitpunkt der empfundenen Emotion. Der Tag wurde dabei in Morgens, Mittags und Abends eingeteilt. Die Laufrichtung der Ringe verläuft parallel, nach oben oder unten und orientiert sich dabei an der Bewegung der Sonne. Damit stellt sie dar, an welcher Tageszeit die Emotion empfunden wurde.